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AML-Index

Der Basel AML-Index ist ein wichtiger länderbezogener Punktwert (Score)  für Geldwäsche und geht von Null (kein Risiko) bis 10 (hohes Geldwäscherisiko).  Das Basel-Institut führt umfangreiche Analysen durch, um Geldwäsche zu messen und dann  aussagekräftige Indikatoren zu ermitteln, die mit einem speziellen Gewicht in den Basel AML-Index einfliessen. Risiken von Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung werden ebenso analysiert wie Korruptionsrisiken, Risiken mangelnder finanzieller Transparenz sowie politische und rechtliche Risiken. Der  Basel-AML-Index liefert ein zusammenfassendes Bild des Geldwäscherisikos eines Landes. Damit ist der Basel AML-Index ein grober Geldwäscherisiko-Indikator, der im Detail aber sehr vielschichtig ist, da 14 unterschiedliche Indikatoren in den Index eingehen.  Tiefergehende granulare Analysen müssen folgen, um zu aussagekräftigen Ergebnissen für das spezifische Land zu gelangen.  Folgende fünf Faktoren führen zu einem hohen Geldwäsche-Risiko im Baseler AML-Index:

  1. fehlende Transparenz
  2. ein hohes  Maß an wahrgenommener Korruption
  3. Defizite im AML- und Anti-Terrorismusfinanzierung Framework
  4. unterentwickelte finanzielle Standards und Transparenzanforderungen
  5. schwache politische Rechte und Gesetzgebung

Iran, Afghanistan, Guinea-Bissau, Tajikistan und Laos sind derzeit weltweit die Länder mit dem höchsten Score.

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