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Blockchains und die DSGVO

Die Vorteile von Blockchains werden vor allem darin gesehen, dass Blockchains fälschungssichere, verteilte Datenstrukturen sind, in denen Transaktionen in der Zeitfolge protokolliert, nachvollziehbar, unveränderlich und ohne zentrale Instanz abgebildet sind.  Dies ist nur bedingt richtig, da Blockchain-Daten öffentlich verfügbar sind und damit von Dritten manipulierbar. Im Hinblick auf die Datenschutzgrundverordnung sind vor allem die sogenannten Betroffenenrechte zu beachten. Die Betroffenen haben ein Recht auf Berichtigung, Löschung und das Vergessenwerden von Daten. Selbst wenn einzelne Blöcke einer Blockchain geändert werden, weil sie falsch sind, so bleiben diese Daten als nicht löschbare Informationen bestehen. Und dies stellt ein Problem für die Einhaltung der DSGVO dar. Diskutiert werden hierbei zur Zeit sogenannte Permissioned Blockchain Lösungen, die von den Beteiligten im Netzwerk verlangen, sich auf die Einhaltung von Art. 26 DSGVO (Wahrung der Betroffenenrechte)  zu verpflichten mit entsprechenden Verantwortlichkeiten gegenüber den Betroffenen. Als zielführend wird hier eine dezentrale Datenhaltung kombiniert mit einer zentralen Daten-Governance eingeschätzt.

(vgl.: http://identity-economy.de/die-blockchain-im-spannungsfeld-der-grundsaetze-der-datenschutzgrundverordnung)

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